Ernährungswende Zürich

Aktueller Stand Frühjahr 2017 

Mit einem Zukunftslabor wurden am 3. und 4. Februar 2017 Ideen entwickelt für ein nachhaltiges Ernährungssystem in Zürich. Damit wird ein wichtiger Beitrag geleistet in Richtung einer Ernährungsstrategie für Zürich. Damit einher geht der Aufbau einer Partnerschaft der zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteure im Bereich Ernährung mit der Stadt Zürich.

Das Zukunftslabor bestand aus einer Reflexion der Vergangenheit, der Analyse der Gegenwart, Entwurf von Zukunftsentwürfen und der Bildung von Projektgruppen.

Folgende Projektgruppen haben sich gebildet: Ernährungsrat, Potentialanalyse, Nachtmarkt, Die ganze Stadt ein Garten und Mittagstische an Schulen. 

 

Projektbeschrieb Runder Tisch Ernährungswende 

An der Abschlussveranstaltung vom Aktionsmonat «Zürich isst» im September 2015 kam der Wunsch nach einem «Runden Tisch» auf, der die zivilgesellschaftlichen Akteure im Bereich Ernährung in der Stadt Zürich vernetzen soll. Ein Netzwerk aus Restaurants, Läden,  «Prosumenten-Organisationen» (bspw. Gemüsekooperativen wie Ortoloco oder Dunkelhölzli), NGO's und nachhaltigen Produzenten, die auf ein nachhaltiges Ernährungssystem Stadt Zürich hinarbeiten (bspw. Partner von «Zürich isst» wie BachsermärtSlow Food YouthBio für Jede).

Ziel ist es, einen Runden Tisch zu institutionalisieren, damit diese Akteure vernetzt und als Gruppe handlungsfähig werden. Dadurch werden sie zu einem wichtigen Ansprechpartner für das geplante «Zürich-isst-Netzwerk» und die Stadt Zürich. Das Projekt hat für die Schweiz Pioniercharakter.

Die Projektleitung bedient sich Methoden aus dem Community Organizing und der Soziokulturellen Animation, um dies zu erreichen. Bei einem Zukunftslabor wird eine Situations- und Bedürfnisanalyse erarbeitet, welche die Anliegen des «Runden Tisches» breit abstützt. Daraus werden Projektgruppen abgeleitet, die sich bestimmten Fragestellungen und Zielsetzungen annehmen. Diese werden über die einjährige Projektphase hinaus Bestand haben. Neben Austausch und Vernetzung wird dadurch Ermächtigung gefördert. Die Akteurinnen und Akteure treten zunehmend selbstbewusster auf und übernehmen Verantwortung, den Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit und Suffizienz voranzutreiben. 

Das Projekt «Runder Tisch Ernährungswende Zürich» wird unterstützt von der Stiftung Mercator Schweiz.

Download: Protokoll_Runder_Tisch_310816 (PDF)